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MAXIMATOR
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Aktuelles

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Maximator und Universität Zürich entwickeln Hochdruckanlage HPL6

Nordhausen / Zürich, 29. September 2017 | Die Maximator GmbH, Nordhausen, hat in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Universität Zürich (UZH) eine innovative Hochdruckanlage für die Produktion bzw. Vervielfältigung von organischem Material wie DNA, RNA oder Viren entwickelt. Die HPL6 von Maximator funktioniert nach dem Prinzip der „French Press“ und dient zum besonders schonenden Hochdruck-Zellaufschluss.

  

Die Anlage wurde nach aktuellen Standards für den Laborbetrieb konzipiert und speziell im Bereich der Temperierung und Reinigung optimiert. Nachdem der Prototyp durch das Biochemische Institut der UZH ausgiebig getestet wurde und durchweg positive Ergebnisse erzielte, übernimmt Maximator die Produktion und den weltweiten Vertrieb dieser HPL6 Hochdruck-Zellaufschluss-Einheit. 

  

Hochdruck-Zellaufschluss mit Vier-Zonen-Kühlung 

  

Hochdruckanlagen für den physikalischen Zellaufschluss kommen in Medizintechnik, Biotechnik, Chemie, Biologie und Pharmaindustrie insbesondere im Forschungsbereich zum Einsatz, um Zellwände zu „knacken“. Meist ist es bei diesem Prozess nicht entscheidend, eine bestimmte niedrige Temperatur exakt einzuhalten; deshalb wird bei den marktüblichen Anlagen nur im letzten Prozessabschnitt mit dem Probengefäß gekühlt. 

Im Falle eines Projekts des Biochemischen Instituts der UZH zur Gewinnung und Analyse intakter Zellmembrane war diese Kühlung jedoch nicht ausreichend. Dazu Prof. Raimund Dutzler von der Universität Zürich: „Um die Zellmembranen unbeschädigt zu erhalten, muss der Temperaturbereich in unserem Fall durchgehend unter 8 °C liegen. Das konnten marktübliche Anlagen nicht leisten. Wir benötigten somit ein neues Gerät, das die Temperatur über jeden einzelnen Prozessschritt konstant kühl hält.“ Gleichzeitig sollte es auch einfacher zu reinigen sein als die bisher üblichen Anlagen. 

  

Die Hochdruckanlage HPL6 wird an die Universität Zürich übergeben. Von links nach rechts: 
Prof. Raimund Dutzler, Sascha Weidner (beide Biochemisches Institut, Universität Zürich), René Himmelstein (Maximator GmbH Deutschland), Peter Brülhart (Maximator Schweiz AG).
 

  

Die UZH konzipierte einen Prototyp nach ihren eigenen hohen Anforderungen, den die Maximator GmbH, einer der führenden Anbieter von Anlagen und Komponenten für die Hochdrucktechnik, in eine reproduzierbare Anlage umsetzte und jetzt auf den Markt bringt. Der HPL6 (High Pressure Lyser, 60.000 psi) erzielte in den Tests der UZH durchwegs positive Resultate und setzt neue Leistungsstandards. 

  

Vier-Zonen-Kühlung für gleichmäßige Temperatur 

  

Der HPL 6 verfügt über eine Vier-Zonenkühlung, so dass die Temperatur über den gesamten Prozess, also auch an den Stellen, an denen Wärme entsteht, einheitlich bei > 2 °C gehalten wird. 

  

Die Kühlzonen befinden sich am Hochdruckpumpenkopf (Pumpenkühlung), an der Leitung zwischen Pumpe und Nadelventil (T-Stück-Kühlung), an der Aufschlussdüse (Düsenkühlung) sowie am Probengefäß mit dem fertigen Produkt (Auslasskühlung).

  

Einfaches Handling, problemlose Reinigung 

  

Maximator und das Biochemische Institut der UZH legten hohen Wert auf die Alltagstauglichkeit der Anlage. Durch den Einsatz hochwertiger Schnellverschluss-Kupplungen aus Edelstahl ist der Wechsel zwischen Probengefäß und Spülkopf schnell erledigt. Der Reinigungsaufwand ist signifikant reduziert - ein großer Vorteil gegenüber vergleichbaren Anlagen. Dauerten Reinigung und Desinfektion dort ca. 15 bis 20 Minuten, sind es beim HPL6 von Maximator höchstens 5 Minuten. 

Ein weiterer Pluspunkt: Einfaches Handling und schnelle Reinigung beschleunigen den gesamten Prozessablauf und tragen damit auch zur Kostenreduktion bei. 

  

Überzeugende Eckdaten belegen Bestleistungen für den Hochdruck-Zellaufschluss 

  

Der Betrieb des leisen und wartungsarmen HPL6 von Maximator ist bereits ab 20 ml Probenvolumen möglich. Das Totvolumen ist stark minimiert und beläuft sich auf weniger als 6 ml. 

Neben der enorm hohen Kühlleistung von ca. 2 °C für selbst schwierigste Anwendungsfälle überzeugt die Anlage mit guten Durchflussraten bei sehr hohem Druck (Maximaldruck 4.200 bar / 60.000 psi). Die Durchflussrate von E.coli beträgt beispielsweise 120 - 330 ml/min bei 1.400 bar / 20.000 psi und für Hefe 80 - 150 ml/min bei 3.200 bar / 45.000 psi. 

Die Messdaten des leistungsfähigen HPL6 belegen, dass Maximator sein bereits am Anfang der Entwicklung avisiertes Ziel, „Klassenbester“ in diesem Bereich zu werden, erreicht hat. René Himmelstein, Vice President Sales and Marketing bei Maximator, fügt hinzu: „HPL6 wurde mit Anwendern für Anwender entwickelt, was sich in der Praxis des physikalischen Zellaufschlusses positiv bemerkbar macht. Wir erschließen unserem Unternehmen mit dieser Entwicklung auch ein neues Anwendungsgebiet für die Hochdrucktechnik, welches durch Maximator exklusiv vertrieben wird. Neben diesem biochemischen Einsatz für organisches Material ist die Anlage möglicherweise auch für weitere Analyseaufgaben interessant, z. B. in Prüflaboratorien der Lebensmittelindustrie oder der Abwassertechnologie.“ 

  

Weitere Informationen 

  

Über die Universität Zürich und das Biochemische Institut 

  

Die 1833 gegründete Universität Zürich (UZH) ist mit über 25.000 Studierenden die größte Universität der Schweiz und zählt heute im deutschsprachigen Raum zu den besten Universitäten. Als Mitglied der „League of European Research Universities“ (LERU) gehört die UZH zum Kreis der führenden Europäischen Forschungsuniversitäten. Bisher erhielten zwölf Wissenschaftler der Universität Zürich einen Nobelpreis, darunter Albert Einstein und Wilhelm Conrad Röntgen. 
Die Forschung des Biochemischen Institutes der UZH konzentriert sich auf die funktionale Untersuchung von Proteinen unter Anwendung von biophysikalischen, biochemischen und strukturellen Methoden. Gegenwärtig gibt es sechs Forschungsgruppen am Institut. Das Institut möchte wegweisend in der Proteintechnologie und Strukturbiologie sein und zukunftsweisende Forschung auf internationalem Niveau betreiben. 

  

Über die Maximator GmbH 

 

Die Maximator GmbH ist einer der führenden Lieferanten in der Hochdruck- und Prüftechnik, Hydraulik und Pneumatik. Die Mitarbeiter entwickeln, konstruieren, fertigen und vertreiben international Produkte, die weltweit in Industrieanlagen eingesetzt werden. Das Unternehmen stellt unter anderem Anlagen für Gas- und Wasserinnendruckanwendungen, Gasdosierstationen, Hochdruck-Impulsprüfanlagen, Berstdruck-Prüfstände, Dichtheits-Prüfanlagen, Autofrettage-Anlagen sowie Hochdruckpumpen und Hochdruckverdichter, Hydraulikeinheiten und Kompressorstationen, Ventile, Fittinge und Rohre her. Die langjährige Erfahrung speziell im Projektgeschäft für Prüf- und Produktionsanlagen macht Maximator zu einem wertvollen Partner für die Automobilindustrie, dem allgemeinen Maschinenbau, der Chemie und Petrochemie sowie der Öl- und Gas-Industrie. 

Maximator GmbH spendet Impulsprüfanlage an das Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik (PKT) der Technischen Universität Hamburg (TUHH)

Für seine Forschung betreibt das TUHH-Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik (PKT) ein Hochdruckzentrum mit Drucklaboren. Hier werden Tiefsee-Simulationen, hydrodynamische Untersuchungen an Erdgas und Rohöl, Gashydratsynthesen oder auch Druck- und Funktions-prüfungen von Werkzeugen und Maschinenelementen bis zu einem Druckbereich von 550 bar durchgeführt. Zukünftig kann nun auch die Dauerfestigkeit von Hochleistungsmaterialien wie technische Keramikwerkstoffe oder von kompletten Bauteilen unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden. Die neue Impulsdruckprüfanlage bietet dynamische Druckprüfungen bis zu einer Frequenz von 20 Hz bei einem Druck von bis zu 4.500 bar.

 
Das PKT und die Firma Maximator kooperieren bereits im Themenfeld „Entwicklung modularer Produktfamilien“, aus dem auch eine Masterarbeit entstanden ist.

 
Prof. Dieter Krause, Leiter des Instituts: „Die neue Anlage stellt eine wichtige Erweiterung der institutseigenen Hochdruck-Prüftechnik dar. Ich freue mich, dass die Firma Maximator unsere Kompetenz unterstützt und maßgeblich zu ihrer Entwicklung beiträgt.“

 
Bernd Kampmann, Bereichsleiter Vertrieb MAXIMATOR GmbH: „Im Zusammenhang mit hohen Drücken, Frequenzen und Genauigkeit gibt es auf dem Markt nichts Besseres als die von Maximator eingesetzte Technik und gespendete Anlage. Die internationale Automobilindustrie vertraut auf Maximator, insbesondere im Bereich Einspritztechnik. Als weltweite Nummer 1 in Technologie und Anzahl der Anlagen sind wir gefordert und gewillt die universitäre Forschung zu unterstützen. Diese innovative Technik ist eng mit der Forschung verbunden.

 
Das Zusammenwirken der Universität mit der Industrie stellt sicher, dass Lehre, Forschung, Entwicklung und industrielle Umsetzung von Technologien zielgerichtet die Zukunft des Maschinen-baus und den damit verbundenen Arbeitsplätze sichert. Diese Position im Weltmarkt gilt es zu bestätigen und auszubauen.“

 

Bild

Von links nach rechts: Prof. Dr.-Ing. Dieter Krause (Institutsleiter PKT), Bernd Kampmann (Bereichsleiter Vertrieb Maximator GmbH), Dr.-Ing. Jens Schmidt (Oberingenieur PKT), Dr. Ralf Grote (Leitung TU Präsidialbereich)
Bild: Technische Universiät Hamburg-Harburg

  

Über die Maximator GmbH

Die Maximator GmbH ist einer der führenden Lieferanten in der Hochdruck- und Prüftechnik, Hydraulik und Pneumatik. Die Mitarbeiter entwickeln, konstruieren, fertigen und vertreiben international Produkte, die weltweit in Industrieanlagen eingesetzt werden. Das Unternehmen stellt unter anderem Anlagen für Gas- und Wasserinnendruckanwendungen, Gasdosierstationen, Hochdruck-Impulsprüfanlagen, Berstdruck-Prüfstände, Dichtheits-Prüfanlagen, Autofrettage-Anlagen sowie Hochdruckpumpen und Hochdruckverdichter, Hydraulikeinheiten und Kompressorstationen, Ventile, Fittinge und Rohre her. Die langjährige Erfahrung speziell im Projektgeschäft für Prüf- und Produktionsanlagen macht Maximator zu einem wertvollen Partner für die Automobilindustrie, dem allgemeinen Maschinenbau, der Chemie und Petrochemie sowie der Öl- und Gas-Industrie.

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Maximator übernimmt REN Corporation, USA

Nordhausen, Deutschland / Stillwater, USA , 31. März 2017 | Im Februar 2017 hat die Maximator GmbH aus Nordhausen, Thüringen, den US-amerikanischen Spezialisten für mikroprozessorgesteuerte elektrohydraulische Prüfanlagen, die REN Corporation aus Stillwater, Oklahoma, übernommen.

  

Im Zuge einer Nachfolgerregelung stand die US-amerikanische REN Corp. zum Verkauf. In den Verhandlungen setzte sich die Maximator GmbH durch und erhielt aufgrund der hohen Synergie-Effekte den Zuschlag für die Übernahme.

  

Maximator wächst in Nordamerika

Mit REN stärkt Maximator den Zugang zum nordamerikanischen Markt im Bereich der Prüf- und Produktionsanlagen seiner Division Systems. Die Akquisition sorgt für eine nachhaltige Stärkung der Markenpräsenz in den USA. Hinzu kommt die Erweiterung des Produkt- und Serviceportfolios.

  

REN’s Kernkompetenzen liegen in der Entwicklung und Konstruktion maßgeschneiderter Anlagentechnik für die elektrohydraulische Funktionsprüfung und automatisierte Montage von Baugruppen der Fluidtechnik. „Als Spezialist in diesem Bereich verfügt REN über Produkte und Lösungen, die das Maximator-Portfolio unserer Division Systems sehr gut ergänzen und das Hochdrucktechnik-Angebot insgesamt erweitern“, sagte Henning Willig, Geschäftsführer bei Maximator.

  

Die REN Corp. wird auch in Zukunft als eigenständiges Unternehmen firmieren. Mit der Übernahme bündeln REN und Maximator zudem ihre Vertriebs- und Serviceaktivitäten, um somit speziell ihre nordamerikanischen Kunden nachhaltiger mit individuellen Lösungen zu versorgen. Wegen der vorhandenen Überschneidung im Kundenstamm rechnen beide Unternehmen mit erheblichen Synergieeffekten, die zu einem profitablen Wachstum beitragen werden.

  

Die REN-Personalstruktur bleibt erhalten. Geleitet wird die Gesellschaft wie bisher von President Ryan Ashley und Vice President Bryan Rattan. Für den Vertrieb soll zusätzliches Personal eingestellt werden.

Sichere Validierung von CNG-/H2-Komponenten

Nordhausen,14. November 2016| Erdgas ist im Vergleich zu Flüssigkraftstoffen eine günstige und umweltfreundlichere Antriebsalternative. Kraftfahrzeuge, die mit Erdgas oder Wasserstoff betrieben werden, benötigen z. B. spezielle Kraftstoffbehälter. Diese müssen leicht und gleichzeitig sehr fest sein, weil das eingefüllte Gas unter hohem Druck steht. Um ein sicheres Betriebsverhalten gewähren zu können, müssen die Hersteller solcher Behälter diese unter anderem auf Druckbeständigkeit und Dichtheit prüfen. Für einen der Hersteller hat die Maximator GmbH in Nordhausen eine spezielle Druckprüfanlage entwickelt, den weltweit ersten prozessoptimierten End-of-Line-Druckprüfstand für großvolumige Compositbehälter.

  

Neue EoL-Hochdruckanlage für CNG- und H2-Compositbehälter von Maximator

Das Unternehmen, einer der führenden Anbieter von Anlagen und Komponenten für die Hochdrucktechnik, hat die zur Serien-Druckprüfung von Compositbehältern vom Typ IV vorgesehene Anlage mit etlichen Besonderheiten ausgestattet, sodass sie als die weltweit erste prozessoptimierte EoL-Anlage für diesen Anwendungsbereich bezeichnet werden kann. Ihr Einsatzort befindet sich am Ende einer Fertigungslinie (EoL – end of line), ihre Aufgabe ist die 100-%-Prüfung von Fahrzeugtanks aus Kunstoff mit einem CFK/GFK-Mantel gemäß den Vorgaben der ECE R110 für erdgasbetriebene (CNG – compressed natural gas) Fahrzeuge. Die Anlage kann großvolumige Behälter mit bis zu 1,4 m Länge aufnehmen und mit einem Prüfdruck von bis zu 350 bar in einem Arbeitszyklus prüfen. Zudem ließe sich die Anlage mit spezifischen Änderungen auch für den Wasserstoffbereich und somit die Prüfung nach der EC79/2009 für wasserstoffbetriebene (H2) Fahrzeuge umkonzipieren.
   

Optimierter Prozess, reproduzierbarer Druckverlauf

Der Prüfvorgang erfolgt prozessoptimiert, was sich in sehr kurzen Taktzeiten äußert. Der Bediener muss lediglich die Behälter in eine Aufnahmevorrichtung legen und in den Prüfraum schieben, das Prüfprogramm starten und die Behälter nach der Prüfung wieder herausnehmen. Der Prüfverlauf kann durch Scheiben aus Sicherheitsglas mitverfolgt werden. Im Prüfraum werden die Behälter automatisch für jeden der einander folgenden Arbeitsgänge – Füllen mit dem Prüfmedium Wasser, Druckbeaufschlagung und Festigkeits- wie Dichtheitsprüfung und Entleeren – so ausgerichtet, dass die Prozesse mit hoher Geschwindigkeit ablaufen. Der mit einer speziellen, im eigenen Haus entwickelten Regelung versehene Druckübersetzer ermöglicht es, dass extrem reproduzierbare Druckprofile abgefahren werden können. Die Abweichung des tatsächlichen Druckwertes vom Sollwert beträgt weniger als 1 %.
  

Hightech-Behälter

Vorgesehen ist die Anlage zur Prüfung von Compositbehältern, also Behältern, die aus mehreren Werkstoffen aufgebaut sind. Im vorliegenden Fall handelt es sich um Kunststoffbehälter, die mit mehreren Schichten aus Kohlenstofffasern (Carbonfasern) umwickelt und somit verstärkt sind. Bauteile aus Compositwerkstoffen haben eine hohe Festigkeit bei relativ geringem Eigengewicht und werden deshalb vorwiegend in der Luft- und Raumfahrttechnik, in wachsendem Maße aber auch in der Kraftfahrzeugtechnik verwendet. Die Anforderung „hohe Festigkeit in Kombination mit geringem Eigengewicht“ lässt sich in nahezu allen modernen Leichtbauanwendungen finden. Ein Beispiel sind die Tanks für Fahrzeuge mit Erdgas- oder Wasserstoffantrieb. So ersetzen beispielsweise kommunale Verkehrsbetriebe vermehrt Omnibusse mit Dieselantrieb durch solche mit Erdgasantrieb, weil dadurch die für Dieselantriebe typischen Feinstaubemissionen drastisch reduziert werden.

Da möglichst viel Gas gespeichert werden soll, wird es in komprimierter Form in die Tanks gefüllt, die deshalb unter einem hohen Innendruck stehen. Im ersten Fall sind es bis zu 260 bar (CNG), im zweiten Fall 700 bar (H2). Im Vergleich zu Stahltanks zeichnen sich Compositbehälter durch ein relativ niedriges Eigengewicht aus und sind überdies sehr unanfällig für umweltbedingte Einflüsse, beispielsweise können sie nicht rosten.
 

Behälterprüfungen als Dienstleistung

Maximator betreibt im Stammhaus in Nordhausen auch ein modern ausgestattetes Labor, in dem neben eigenen Entwicklungsarbeiten auch vielfältige Prüfungen als Dienstleistung durchgeführt werden. Die technische Ausstattung wurde kürzlich erweitert, sodass jetzt auch Prüfungen an großvolumigen Compositkomponenten (bis zu 500 Liter und 4 m Länge) durchgeführt werden können. Es ist möglich, während der Prüfung eines Behälters dessen Ausdehnungsverhalten in Längs- und Umfangrichtung mittels einer Laser-optischen Dehnungsmessung mit Genauigkeiten von 0,1 mm aufzuzeichnen. Bei Berstversuchen kann der Prüfverlauf mit Highspeed-Kameras aufgenommen werden. Des Weiteren gewährt der neue Prüfstand im Dienstleistungszentrum Nordhausen die Möglichkeit, dass Compositbehälter bei Berst- oder Drucklastwechselprüfungen unter mechanische Beanspruchung (Torsion und Biegung) gesetzt werden. Damit ergeben sich aufschlussreiche Einblicke in das Berstverhalten von Prüfkörpern, was der Bauteilbeurteilung zugute kommt und hilft, Entwicklungszeiten zu reduzieren.

Die Prüfmöglichkeiten dürften vor allem für Unternehmen aus den Bereichen Automotive, allgemeiner Maschinenbau, Energietechnik (CNG, H2) sowie für Verarbeiter von Faserverbundwerkstoffen und Unternehmen der Luft-und Raumfahrtindustrie sehr interressant sein.
  

Weiterführende Informationen:

Download: PM_Maximator_Behälterprüftechnik

Neues Maximator-Dienstleistungszentrum in Shanghai/China eingeweiht

Nordhausen,14. September 2016| Die Maximator GmbH mit Sitz in Nordhausen/Thüringen, einer der führenden Lieferanten in der Hochdrucktechnik, hat im Rahmen einer groß angelegten zweitägigen Festveranstaltung mit angeschlossenem Technologieforum ihr neues Dienstleistungszentrum in Chinas bedeutendster Industriestadt Shanghai eröffnet.

 

Es stellt ein gut ausgestattetes Prüfcenter für Hochdruckprüfungen technischer Apparaturen seiner Kunden dar, das die weltweit operierende Maximator-Gruppe zugleich noch enger mit dem asiatischen Markt verbinden soll.

  

Bislang unterhielt die Maximator GmbH zwei derartige Prüflabore, eines in Deutschland und das andere in den USA. Die dort durchgeführten Impulsdruckprüfungen, Druck- und Berstdruckprüfungen und Autofrettage-Dienstleistungen gehören auch zum breiten Spektrum dessen, was das neue Maximator Customer Center (MCC) in Shanghai offeriert. Es bietet Kunden u.a. die Option, Leistungsparameter und Qualitätsmerkmale ihrer Produkte bereits in der Prototyp-Phase durch entsprechende Hochdruckprüfungen unter realen Bedingungen ermitteln zu lassen.

  

Eingeweiht wurde das neue Maximator-Dienstleistungszentrum im Rahmen einer zweitägigen Eröffnungsveranstaltung, der mehr als 60 Vertreter von über 30 Firmen beiwohnten. Ebenso waren Delegierte der Maximator-Organisationen Singapur, Japan und Korea zugegen. In Anwesenheit von Yu Hongdong, Geschäftsführer von Maximator Shanghai, und David Choo, Leiter von Maximator Far East (Singapur), unterstrich der Maximator-Geschäftsführer Henning Willig dabei die rasante positive Entwicklung der chinesischen Dependance von Maximator seit ihrer Gründung im Dezember 2004.

  

Das neue MCC stelle für das Unternehmen „einen weiteren wichtigen Schritt dar, um noch näher bei unseren asiatischen Kunden zu sein und sie mit unseren Dienstleistungen nachhaltig zu unterstützen“. Nach den Worten von MCC-Managing Director Daniel Chen umfasst das Leistungsspektrum des neuen Dienstleistungszentrums u.a. Lebensdauer-Impulsdruckprüfungen bis zu 5.000 bar bei 25 Hz, Druck- und Berstprüfungen bis zu 15.000 bar, einen Autofrettageservice bis zu 15.000 bar und Prüfungen unter Temperatureinfluss für Automotiv- und Kunststoffkomponenten. Derzeit seien bei Maximator Shanghai über 110 Mitarbeiter beschäftigt, in fünf weiteren chinesischen Städten würden Zweigbüros unterhalten.

 

Im Rahmen des Technologieforums wurden zusammen mit den Mitorganisatoren des Events, der Salzgitter Mannesmann Precision GmbH, dem TÜV Nord Greater China und der Firma Bosch, die Einflüsse der Autofrettage auf die Lebensdauer von druckbeauf-schlagten Komponenten speziell aus dem Automotiv-Sektor analysiert. Dabei tauschten die Teilnehmer neueste wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse aus.

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Maximator erweitert Angebot an Prüfdienstleistungen im Prüflabor MAXIFES

Nordhausen,11. Februar 2016 | Viele technische Systeme müssen unter bestimmten Druckbedingungen zuverlässig und dauerhaft funktionieren. Die Hersteller von druckbeaufschlagten Komponenten sind deshalb gefordert, deren Druckverhalten zu prüfen – oder von einer dazu befähigten Einrichtung prüfen zu lassen, zum Beispiel der Maximator GmbH in Nordhausen.

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GID-Spritzgießen mit Kohlendioxid - Premiere in der Serienproduktion

09. Dezember 2015, Nordhausen: Das von Linde und Maximator entwickelte System PLASTINUM© GIM C zum Einsatz von Kohlendioxid (CO2) beim Spritzgießen mit Gas-Innendruck-Technik (GID) kommt erstmals in der Serienproduktion zum Einsatz. Das gaben beide Unternehmen auf der diesjährigen Kunststoff-Fachmesse Fakuma bekannt. Die Engel Formenbau und Spritzguss GmbH mit Sitz im badischen Sinsheim nutzt das neue Verfahren seit Sommer 2015 zur Herstellung von hochqualitativen Kunststoffgriffen. Die Zykluszeit konnte an einem Kühlschrankgriff dadurch um 36 Prozent reduziert werden.

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WID-Technologie von Maximator zur Serienproduktion von Strukturbauteilen im HP-RTM-Verfahren

23. September 2015 , Nordhausen  | Für das Hochdruck-Harz-Injektionsverfahren zur Herstellung von gewichtsreduzierten Bauteilen hat Maximator eine Anlage zur Wasserinjektion adaptiert. Große Automobilhersteller nutzen diese Anlagen für die Serienproduktion von Strukturbauteilen aus Faserkunststoffverbund.

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Ventile, Fittinge, Rohre: Maximator bringt 15.000-bar-Baureihe auf den Markt

16. Juni 2015 , Nordhausen | Mit 15.000 bar Hochdruck an die Arbeit.

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